Die 18. Ausgabe der Ost-West-Freundschafts- und Seidenstraßen-Rallye startete kürzlich in Istanbul und führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer einnächtigen Pause in der malerischen Region Kappadokien weiter auf ihrer beeindruckenden Route.
Unterstützt von der Europäischen Union und dem türkischen Außenministerium, versammelte die Rallye in diesem Jahr 28 Fahrerinnen und Fahrer aus fünf Ländern – Italien, Deutschland, Österreich, Moldawien und der Türkei. Mit 12 Fahrzeugen planen sie, eine Strecke von etwa 15.000 Kilometern zurückzulegen, wobei das endgültige Ziel in Orhun, Mongolei, liegt.
In Kappadokien, genauer gesagt in Göreme, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeugen eines atemberaubenden Schauspiels: Bei Sonnenaufgang stiegen zahlreiche Heißluftballons in den Himmel und boten ein beeindruckendes Panorama über die Feenkamine und Täler der Region. Einige nutzten die Gelegenheit, die natürlichen Schönheiten zu fotografieren, während andere mit Touristen posierten, die von den Rallye-Fahrzeugen fasziniert waren.
Nadir Serin, Vorsitzender des Vereins für Ost-West-Freundschaft und Frieden, betonte die Bedeutung der Rallye:
“Unser Ziel ist es, die Schönheiten der Türkei bekannt zu machen und zu zeigen, dass das Land anders ist, als es oft in der europäischen Öffentlichkeit dargestellt wird. Wir fungieren als Brücke zwischen Ost und West, und die Türkei ist ein zentraler Pfeiler dieser Brücke.”
Die nächste Etappe führt die Teams nach Adıyaman, bevor sie ihre Reise durch Länder wie Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan und China fortsetzen, um schließlich die Mongolei zu erreichen.
Diese Rallye steht nicht nur für sportlichen Ehrgeiz, sondern auch für kulturellen Austausch und das Bestreben, Freundschaften zwischen verschiedenen Nationen zu fördern.



